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Gottesdienst mit dem Stammapostel in Fürstenfeldbruck

Stammapostel Wilhelm Leber, das geistliche Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, führte den Gottesdienst im "Forum Fürstenfeld" in Fürstenfeldbruck durch.
Bischof Kieselmann, der in diesem Gottesdienst altershalber in den Ruhestand verabschiedet wurde, sowie...
... Bezirksapostel Wilfried Klingler aus der Gebietskirche Mitteldeutschland und...
... Apostel Klaus Katens aus Berlin-Brandenburg wurden zur weiteren Wortverkündigung gerufen.
Mit einem musikalischen Willkommensgruß haben die Mädchen und Jungen des Kinderchors...
... den Stammapostel und die Bezirksapostel begrüßt.
Der Stammapostel in einem als Sakristei dienenden Nebenraum

(19.11.2012) Eine große Gemeinde hatte sich am Sonntagvormittag, 18. November, in Süddeutschland in den rund 380 Kirchen zum Gottesdienst versammelt, die für den Satelliten-Empfang ausgerüstet sind. Stammapostel Wilhelm Leber, geistliches Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, führte den Gottesdienst an jenem Sonntag im „Forum Fürstenfeld“ in Fürstenfeldbruck durch. Vor Ort dabei waren die Gemeinden des Kirchenbezirks München-Süd. Eine Übertragung erfolgte nicht nur in die süddeutschen „SAT-Gemeinden“, sondern auch Gemeinden in Bosnien-Herzegowina, Israel, Mazedonien, Serbien und in der Ukraine, die alle zu den von Süddeutschland betreuten Ländern gehören, erlebten so den Gottesdienst mit.

Seiner Predigt legte der Stammapostel das Bibelwort aus dem 2. Petrus-Brief, Kapitel 3, einen Teil aus Vers 17 zugrunde: „Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht … fallt aus eurem festen Stand.“ Fünf Beispiele für einen „festen Stand“, aus dem man nicht fallen solle, nannte er in seinen Ausführungen: die Gnade aus Jesus Christus, Glaubensfestigkeit, innige Verbindung zu Gott im Gebet, freudige Mitarbeit in der Gemeinde und die Naherwartung Jesu Christi. Bischof Jürgen Kieselmann, Bezirksapostel Wilfried Klingler und Apostel Katens wurden zu einem Predigtbeitrag gerufen.

Zu Beginn der Wortverkündigung im Gottesdienst nahm der Stammapostel auf den Volkstrauertag Bezug. „Ich möchte daran nicht vorübergehen, sondern auch dies mit hineinnehmen in den Gottesdienst. Man gedenkt derer, die im Krieg gefallen sind, die durch mancherlei Gewaltanwendung ums Leben gekommen sind.“ Dies gehe ja immer noch weiter, einen Zustand des Friedens habe man noch nicht erreicht, auch wenn es in Mitteleuropa so scheine. „Aber wir wissen, dass es auf der Welt viele Brandherde gibt, wo Gewalt angewendet wird, wo Menschen ums Leben kommen.“ Dies möge die Glaubensgeschwister auch immer wieder berühren. Er richtete den Blick dann noch weiter: „Die Not der Seelen in der jenseitigen Welt veranlasst uns immer wieder, ins Gebet zu gehen.“

Da in den Tagen zuvor in München eine europäische Bezirksapostelversammlung stattgefunden hatte, waren außer dem Gastgeber, Bezirksapostel Michael Ehrich, die Bezirksapostel Europas – unter ihnen Stammapostelhelfer Jean-Luc Schneider – und Bezirksapostelhelfer Victor Bezgans in Begleitung des Stammapostels. Zudem waren Apostel Raymond Estrade aus Frankreich und Apostel Klaus Katens aus Berlin-Brandenburg als Gäste von anderen neuapostolischen Gebietskirchen dabei. Auch alle neun Apostel aus Süddeutschland nahmen am Gottesdienst teil: die Apostel Herbert Bansbach, Hans-Jürgen Bauer, Wolfgang Bott, Wolfgang Eckhardt, Volker Kühnle, Jürgen Loy, Dieter Prause, Hans-Peter Schneider und Wolfgang Zenker.

Einen besonderen Akzent hatte der Gottesdienst dadurch, dass Apostel Wolfgang Bott, Leiter des Apostelbereichs Tübingen, und Bischof Jürgen Kieselmann aus dem Apostelbereich Karlsruhe altershalber in den Ruhestand traten. Als Nachfolger des Bischofs wurde der seitherige Bezirksälteste Martin Schnaufer zum Bischof ordiniert (lesen Sie dazu unseren Bericht „Wechsel im süddeutschen Apostel-Bischofs-Kreis“).

Ein gemischter Chor, ein Kinderchor und ein Orchester gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.