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Zweiter Gottesdienst für Singles 2010

(10.10.2010) Um die 300 Singles aus dem süddeutschen Raum, zudem aus Thüringen und dem Elsass kamen freudig und erwartungsfroh zu dem zweiten überregionalen Gottesdienst zusammen, der in diesem Jahr mit ihnen in Süddeutschland gefeiert wurde. Er fand am Sonntag, 10. Oktober 2010, in der Kirche in Ulm-Ost, Karlsplatz 8, statt. (Der erste überregionale Gottesdienst für Singles 2010 wurde im Juni in Backnang gefeiert; wir berichteten).

Apostel Hans-Jürgen Bauer, Leiter des Apostelbereichs Ulm, hielt den Gottesdienst. Seiner Predigt legte er das Bibelwort aus 2. Samuel 22, Vers 30 zugrunde: „Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen.“ Bezirksältester Gerald Föll, Leiter des Kirchenbezirks Ravensburg, sowie die Bezirksevangelisten Gerhard Birk (Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd) und Günter Hannawald (Kirchenbezirk Ulm) wurden zur weiteren Wortverkündigung gerufen.

Wie ein roter Faden zog sich der Gedanke durch die Wortverkündigung des Apostels und der zu Predigtbeiträgen Gerufenen, dass mit der Hilfe Gottes auch vermeintlich Unüberwindbares zu bewältigen ist.

Den Begriff „Kriegsvolk“ aus dem Bibelwort nahm der Apostel als ein Bild für Feindseligkeit, Lieblosigkeit, Egoismus, Hoffnungslosigkeit … „Mit Gott“ könne solches „zerschlagen“ werden. Die im Bibelwort erwähnte „Mauer“ sei eine Begrenzung, etwas, was vor einem mitunter unüberwindbar scheinend aufrage: „Mauer“ sei zum Beispiel für den einen und anderen, dass man niemanden zum Reden habe. „Mit Gott“ könne manche „Mauer“ „übersprungen“ werden, ermutigte er. „Mit Gott“, das bedeute Stärkung – aber vielleicht auch einmal eine Hilfe, die man zunächst nicht annehmen wolle, weil eigene Vorstellungen dagegen stünden. Es gelte, sensibel zu sein, um die göttliche Hilfe zu erkennen und auch in Anspruch zu nehmen. Und wenn auch trotz Gottes Beistand oftmals die eine und andere „Mauer“ nicht weg sei, dann vermöchten die Glaubenden doch die Dinge anders zu sehen und könnten besser damit umgehen, so der Apostel. Er wünschte, dass dies jedem möglich sein möge, und appellierte an die Gemeinde: „Lasst Freude auch zu!“

Gott lasse keinen allein, der ihm vertraue, war der Tenor in den Predigtbeiträgen. Sie enthielten auch die Aufmunterung: „Geh zuerst die kleinen Schritte!“ – dann scheine die Mauer vielleicht gar nicht mehr so groß – und den Rat, jeden Tag mit Gebet zu beginnen und zu beenden.

Ein großer gemischter Chor, den die Singles bildeten, gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit (Dirigentin: Jeanette Baiz). Die Sängerinnen und Sänger hatten schon vor Gottesdienstbeginn die Gemeinde mit Liedvorträgen erfreut und eingestimmt. Auch ein Orchester mit 23 Instrumentalisten wirkte mit (Dirigent: Ralf Ackermann).

Bereits um 12:30 Uhr waren die ersten Glaubensgeschwister eingetroffen; sie hatten miteinander das Ulmer Münster besichtigt und eine Stadtführung erlebt. Ab 14:00 Uhr war dann die Kirche geöffnet – in einem festlich dekorierten Nebensaal wurde Kaffee und Kuchen angeboten. Auch nach dem Gottesdienst wurde die Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei einem Imbiss gerne und rege genutzt.