Waisenhaus Minse - ein Hilfsprojekt des Bezirks Stuttgart-Degerloch
Im Dezember 2004 wurden die Gemeinden im Kirchenbezirk Stuttgart-Degerloch informiert, dass in Minse, einem kleinen Dorf in Kamerun, zwischen Douala und Yaoundé gelegen, ein neues Gebäude für das dortige Waisenhaus eingeweiht werden konnte.
Die Gründung des Waisenhauses geht auf eine Privatinitiative zurück; Gründerin ist Antoinette Binyom, eine Einheimische, die der Neuapostolischen Kirche angehört und sich vorgenommen hatte, eltern- und heimatlosen Kindern zu helfen.
Wie kam es zum Kontakt zwischen Gemeinden im Ländle und dem ein paar tausend Kilometer entfernten Buschdorf Minse? Ganz einfach: Eberhard Koch, der für die neuapostolischen Christen u.a. im Bezirk Stuttgart-Degerloch zuständige Bischof, ist auch im afrikanischen Land Kamerun tätig (von der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland aus werden Christen in rund 20 Ländern in Afrika, am Persischen Golf und in Osteuropa betreut). Der Bischof machte das Waisenhaus-Projekt 2002 unter den hiesigen Glaubensgeschwistern bekannt und fand freudige Unterstützung. Sie Übernahmen die Patenschaft, die Kirche gab Unterstützung zur Linderung der schlimmsten Not - damals wurden 33 Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 18 Jahren, zum Teil "AIDS-Waisen" im Waisenhaus aufgenommen, einige davon krank, zwei beinahe blind. Es fehlte an vielem, und die Degerlocher engagierten sich sehr. Was nicht zuletzt durch ihr Engagement erreicht werden konnte, enthält das Info-Faltblatt, das im Dezember 2004 in den Gemeinden des Kirchenbezirks ausgeteilt wurde:



